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Mit Kompetenz auf klarem Kurs.
Alsdorfs Aufschwung braucht Stabilität!

Nicht alles in Alsdorf ist schon so gut, wie wir uns das wünschen. Aber vieles ist schon besser geworden, seitdem Alfred Sonders im Oktober 2009 Bürgermeister unserer Stadt geworden ist. Alfred Sonders und die SPD Alsdorf handeln mit strategischem Plan und klarem Kurs für eine gute Entwicklung unserer Stadt. InAlfred Sonders erster Legislaturperiode von 2009 bis 2014 war das strategische Ziel: Wirtschaft und Bildung stärken. Das ist gelungen. Es sind mehr neue Arbeitsplätze entstanden, als der Bergbau hier zuletzt geboten hat. Zugleich haben wir damit begonnen, den Sanierungsstau an unseren Schulen abzubauen. Seit 2009 wurden dafür bis heute rund 85 Millionen Euro investiert. Alle Schulen sind saniert.

Nach der Wiederwahl von Alfred Sonders lautete das Ziel für die Legislaturperiode 2014 bis 2020: Den Aufschwung beschleunigen. Neben neuen Arbeitsplätzen hat Alsdorf, entgegen den Prognosen, mehr Einwohner gewonnen. Neue Wohnangebote sind entstanden, für Familien, für Singles, für ältere Menschen.Neue Unternehmen, neue Arbeitsplätze, mehr Einwohner sind ein Grund dafür, dass der Strukturwandel nach dem Bergbau gelungen ist, dass die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse stabil geblieben sind. Zudem hat sparsame Haushaltsführung, Konzentration auf das, was als erstes gemacht werden muss, finanzielle Handlungsspielräume gesichert. Anfang des Jahres 2020 hat der städtische Haushalt wieder ein positives Eigenkapital ausgewiesen, acht Jahre früher als erwartet. Trotzdem, das gehört zur Wahrheit dazu, bleibt die finanzielle Situation der Stadt angespannt. Zumal vor dem Hintergrund, dass mit der Corona-Pandemie eine zusätzliche Belastung aller kommunalen Haushalte verbunden ist, deren ganzes Ausmaß sich noch zeigen muss. Bund und Land dürfen die Sicherung der kommunalen Handlungsfähigkeit in dieser Krisensituation nicht den Städten und Gemeinden allein überlassen. Wir fordern den Bund und das Land NRW eindringlich auf, dieser besonderen Verantwortung nachzukommen. Zugleich gehen wir in Alsdorf mit Zuversicht in die neue Wahlperiode. Denn auch unter erschwerten Bedingungen ist es uns in den zurückliegenden Jahren gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders und vielen engagierten Menschen gelungen, den wirtschaftlichen, sozialen und städtebaulichen Aufschwung zu sichern.

Die sozialen Strukturen in unseren Stadtteilen sind gestärkt worden, zum Beispiel, durch die Sicherung der Nahversorgung, wie am Mariadorfer Dreieck. Zum Beispiel dadurch, dass es in allen Stadtteilen gelungenist, soziale Zentren, die Vereinen eine Heimstatt geben, zu erhalten.

Erfolgreich sind im Freizeitbereich öffentliches und privates Engagement miteinander verknüpft worden.Unser Tierpark wurde prächtig herausgeputzt. Weitere Publikumsmagneten sind die Stadthalle, das Event Bowling und die Top-Angebote des Cinetower. Das Sportforum ist mehr als ein beliebtes Fitness-Center, es ist ein in der Region geschätzter Veranstaltungsort für sportliche Events auf hohem Niveau. Das ENERGETICON strahlt weit über unsere Region hinaus, als Erlebnis-Museum und, mit seinem Fördermaschinenhaus, auch als Veranstaltungsort. Alsdorf hat ein Freizeitangebot, das in die gesamte Region ausstrahlt.

Im Annapark ist ein Bildungscampus entstanden, wie es ihn in der Region kein zweites Mal gibt: Das Kultur- und Bildungszentrum Johannes Rau mit Gymnasium, Realschule, Musikschule und Singschule der städtischen Chöre, mit Jugendtreff und Jugendkunstschule „Aber Hallo“, nebenan die Grundschule Annapark, die Kindertagesstätte Annapark, die Kita auf dem ehemaligen Rot-Weiß-Sportplatz, der außerschulische Lernort ENERGETICON. Das alles in fußläufiger Entfernung.

Die wirtschaftliche, städtebauliche und soziale Erneuerung unserer Stadt ist weit vorangekommen. Die Stadt hat an Attraktivität gewonnen. Der Name Alsdorf hat in der Städteregion Aachen und darüber hinaus wieder einen guten Klang. Und nach dem Bergbau ist mit dem neuen Alsdorf auch ein neues Selbstbewusstsein in unserer Stadt entstanden.

 

Einige sagen, das ist noch zu wenig. Die SPD Alsdorf sagt: Ja, das stimmt, wir wollen noch mehr!

Die SPD Alsdorf will mit Bürgermeister Alfred Sonders und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, denen Alsdorf genauso am Herzen liegt wie uns, in den nächsten Jahren noch mehr erreichen als schon bisher. Angesichts der durch die Corona-Krise entstandenen Ungewissheiten wollen wir umso zuversichtlicher unsere politischen Schwerpunkte benennen. Wissend, dass wir jetzt für einiges vielleicht etwas mehr Zeit brauchen, wollen wir umso entschlossener darangehen, unsere politischen Ziele zu erreichen. Wir schreiben mit diesem Wahlprogramm unseren Plan für Alsdorf konsequent fort. Konsequent heißt auch, dass wir nicht das Blaue vom Himmel versprechen, sondern realistisch bleiben.Sich an der Realität orientieren, heißt ehrlich bleiben.

Wir sagen was wir tun. Und wir tun was wir sagen. Diese Forderung unseres ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Johannes Rau bleibt für die SPD Alsdorf Verpflichtung. Genauso wie der Leitsatz unseres Bürgermeisters Alfred Sonders: „Wir hören den Menschenzu, wir nehmen ihre Ideen auf, aber wir reden niemandem nach dem Mund.“ Für uns gilt die alte Volksweisheit: Einem jeden recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Gute Kommunalpolitik behält immer das Ganze, das Gemeinwohl im Blick. Sie darf sich nicht von Einzelinteressen leiten lassen.

Was uns wichtig ist und bleibt, ist der Dialog mit den Menschen, die in unserer Stadt leben, die sich Gedanken machen über die Zukunft unserer Stadt, die Ideen haben, die uns sagen, was wo noch besser werden kann. Die SPD Alsdorf unterstützt die Absicht von Alfred Sonders, den Dialog mit den Menschen im Rahmen der regelmäßigen Stadtteilgespräche des Bürgermeisters fortzusetzen. Dort erfahren die Alsdorferinnen und Alsdorfer, was aktuell geplant ist, welche Projekte wie weit fortgeschritten sind, sie können ihre Meinung dazu sagen, und sie können sagen, was ihnen am Herzen liegt.

Wirtschaft und Bildung stärken. Und: Den Aufschwung beschleunigen. Das waren die beiden ersten strategischen Ansätze in unserem Plan für Alsdorf, den wir gemeinsam mit Alfred Sonders seit 2009 konsequent verfolgen. Für die dritte Legislaturperiode unseres Bürgermeisters, von 2020 bis 2025, heißt der strategische Ansatz der SPD Alsdorf: Den positiven Trend stabilisieren.

Die SPD Alsdorf bleibt mit ihrem Wahlprogramm 2020 – 2025 berechenbar und in der Kontinuität ihrer bisherigen Programmschwerpunkte, die zentrale Bedeutung für die städtebauliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt haben. Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders trauen wir uns zu, jetzt auch die größte städtebauliche Herausforderung, die Aufwertung der Stadtmitte, zu meistern. Weil wir nicht nur über Alsdorf reden, sondern handeln. Weil wir bewiesen haben, dass wir Chancen für unsere Stadt erkennen und nutzen können. Weil wir einen konkreten Plan für Alsdorfs Entwicklung haben.Weil wir zum Erreichen unserer Ziele einen klaren Kurs beibehalten. Und: Weil Alsdorf uns am Herzen liegt.

 

Kurs halten, heißt Prioritäten setzen. Wir wollen gute Schulen und noch mehr KiTa-Plätze!

Gute Bildung ist das Beste, was wir unseren Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg geben können. Beiden Schulen ist Alsdorf gut aufgestellt. Längst nicht alle Gemeinden können, wie wir in Alsdorf, unseren Schülerinnen und Schülern alle Schulabschlüsse anbieten. Seit 2009 sind alle unsere Schulen saniert worden und in einem guten Zustand. Das Angebot an KiTa-Plätzen wurde massiv ausgebaut. Im Annapark ist ein beispielhafter Bildungs-Campus entstanden. Das heißt aber nicht, dass wir jetzt im Bildungsbereich dieHände in den Schoss legen dürfen. Ganz im Gegenteil.

Zu guter schulischer Bildung gehört, dass unsere Schulen die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler abbilden können. Sie müssen in die Lage versetzt werden, die Chancen der digitalen Kommunikation zu nutzen. Das schnelle Internet muss bis in jedes Klassenzimmer kommen. Die SPD Alsdorf will, dass im Jahr 2021 jede Schule in unserer Stadt mit moderner Glasfasertechnik ausgestattet ist.

Schule ist mehr als Mathematik lernen, Fremdsprachen sprechen oder naturwissenschaftliche Zusammenhänge erkennen. Für die Entwicklung junger Menschen ist Bewegung, Spiel und Sport genauso bedeutsam. Wenn der Kunstrasenplatz des SV Alemannia Mariadorf fertiggestellt und der Sportplatz dort ertüchtigt ist, stehen für alle weiterführenden Schulen in unserer Stadt moderne Kunstrasenplätze mit Leichtathletiksportanlagen zur Verfügung. Die SPD Alsdorf will, dass mit dem Neubau des Hallenbades auch der Schwimmunterricht für unsere Schülerinnen und Schüler gesichert bleibt.

Eltern sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in den Grundschulen auch am Nachmittag gut und verlässlich betreut werden. Die Plätze im Offenen Ganztag sind bereits von 500 auf 900 erhöht worden. Die SPD Alsdorf will in den nächsten fünf Jahren die Offenen Ganztagsangebote noch weiter ausbauen und dem Wunsch der Eltern nach verlässlicher Betreuung in der Grundschule gerecht werden. Wir wollen alle Standorte für den Offenen Ganztag ertüchtigen, beginnend mit entsprechenden baulichen Erweiterungen an den Grundschulen Begau, Hoengen, Ofden, Kellersberg/Ost und Broicher Siedlung.

Wir werden darauf achten, dass der Betreuungsschlüssel für die Offenen Ganztagsangebote angemessen bleibt, die Raumkapazität angepasst und differenziert ist für Hausaufgabenbetreuung, für Spielen, für Rückzugsmöglichkeiten. Die SPD Alsdorf will Kooperationschancen, zum Beispiel mit Sportvereinen, so stark wie möglich ausbauen. Das nutzt den Grundschulen im Offenen Ganztag und auch den Vereinen, die hier Nachwuchs für sich und ihre vielfältigen Freizeitangebote begeistern können.

Seit nunmehr 30 Jahren fördert die Jugendkunstschule „Aber hallo“ in Alsdorf die Kreativität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Was 1990 mit einem Modellversuch begonnen hat, finanziert von Bund, Land und Stadt, ist aus dem Bildungsangebot Alsdorfs nicht mehr wegzudenken. Die SPD will, dass die neue Heimat von „Aber Hallo“ mitten im Bildungs-Campus des Annaparks mit einem zeitgemäßen Gebäude zügig verwirklicht wird. Auf Vermittlung unserer Bundestagsabgeordneten Claudia Moll stehen hierfür 1,3 Millionen Euro Bundesförderung zur Verfügung.

In Alsdorf sind in den vergangenen zehn Jahren mehr als 500 neue Kita-Plätze geschaffen worden. Das ist eine Menge, gerade angesichts der schwierigen Haushaltsituation unserer Stadt. Aber der Bedarf steigt weiter. Die SPD Alsdorf will diesem Bedarf gerecht werden, weil die frühkindliche Bildung und Förderung unserer Kinder unverzichtbar sind. Gleichzeitig erfüllen wir damit den Eltern-Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Zur Jahreswende 2019/2020 ist die neue KiTa auf dem ehemaligen Rot-Weiß-Sportplatz in Betrieb gegangen. Der Ausbau geht weiter. Die SPD Alsdorf will in den nächsten fünf Jahren mindestens 300 neue KiTa-Plätze schaffen. Dazu gehört der Ausbau bei den Betreuungsangeboten für die Kleinsten, im U3-Bereich. Das nächste große Projekt ist der Neubau der AWO-Kita an der Rosenstraße, Ecke Hans-Böckler-Straße in Hoengen, dann mit sechs statt bisher fünf Gruppen.

Die SPD Alsdorf will den weiteren Ausbau der KiTa-Plätze zu einem kommunalpolitischen Schwerpunkt der neuen Legislaturperiode machen. Das hat aktuell Priorität vor dem berechtigten Wunsch der Eltern, den Besuch der KiTa komplett beitragsfrei zu machen. Würden wir diesem Wunsch jetzt schon nachkommen, könnte Alsdorf den wachsenden Bedarf nach KiTa-Plätzen und den dadurch wachsenden Personalbedarf nicht finanzieren. Aktuell finanziert die Stadt die Kitas schon mit mehr als 5,8 Millionen Euro pro Jahr, hinzu kommt eine weitere Million für die Tagespflege.

Auch die SPD Alsdorf wünscht die komplette Beitragsfreiheit für die KiTa. Zur Ehrlichkeit gehört jedoch, dass Alsdorf sich das nicht leisten kann, solange Bund und Land uns mit den jährlichen Kosten in der Jugendhilfe und bei der Hilfe zur Erziehung im Regen stehen lassen. Die Kosten für Hilfen zur Erziehung sind drastisch gestiegen, aktuell auf rund 12,5 Millionen Euro pro Jahr. Die SPD Alsdorf wird dem Wunsch der Eltern nach Beitragsfreiheit entsprechen, sobald Land und Bund die Kommunen endlich spürbar und nachhaltig bei den Sozialkosten entlasten. Bei den Kosten also, die unsere Städte und Gemeinden nicht selbst beeinflussen können.

 

Über Klimawandel reden ist uns zu wenig. Wir tun was für gutes Klima, schon jetzt und ganz konkret!

Darüber reden, wie wir unsere Lebensgrundlagen erhalten können, ist wichtig. Es ist auch richtig und ein erfreuliches Zeichen lebendiger Demokratie, dass uns die Jugendbewegung „Fridays for future“ ins Gewissen redet. Entscheidend für uns ist, dass wir in der Kommunalpolitik nicht nur über Klimaschutz reden, sondern dort, wo sich Chancen ergeben, diese auch nutzen und handeln. Oder, wie die alten Alsdorfer sagen: Net mulle, werke! Dabei beachten wir einen für uns wichtigen Grundsatz: Die SPD Alsdorf will einen aktiven Umwelt- und Klimaschutz ohne strukturelle wirtschaftliche und soziale Brüche vorantreiben.

Bei uns in Alsdorf fängt der Klimaschutz nicht bei null an. Schon vor Jahren ist unsere Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt auf sparsame LED-Technik umgerüstet worden. Unser neu gegründetes Stadtwerk wird nicht nur den städtischen Haushalt entlasten, es soll auch seinen Beitrag zur Energiewende leisten. Die SPD Alsdorf will, dass unser Stadtwerk Projekte initiiert, die den schrittweisen Umstieg von Strom aus fossilen auf regenerative Energiequellen unterstützen.

Hinterlassenschaften des Bergbaus sind nicht nur Lasten, sie können auch sinnvoll genutzt werden. Auf dem Gelände des ENERGETICON wird derzeit schon aus Grubenwasser aus dem alten Eduardschacht der Grube Anna II Wärme zum Heizen gewonnen. Und wo früher die Grube „Maria“ in Mariadorf Kohle gefördert hat, versorgt heute ein Solarkraftwerk 200 Haushalte mit Strom aus Sonnenkraft. Die SPD will, dass am Rande des Business-Parks Hoengen ein weiterer, großer Solarpark entsteht. Auch das gehört ins Portfolio des Alsdorfer Stadtwerkes, genauso wie die Gewinnung von Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern öffentlicher Gebäude. Die SPD will, dass dieses Projekt in den nächsten Jahren massiv ausgebaut wird.

Bürgerwiesen, Blühstreifen entlang unserer Straßen, ökologisch gestaltete Kreisverkehrsinseln oder ökologische Ausgleichsflächen auf ehemaligem Ackerland leisten einen bedeutenden Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz sowie für den Erhalt von Artenvielfalt. Der Schutz unserer Lebensgrundlagen braucht auch das private Engagement. Die SPD Alsdorf will durch verstärkte wettbewerbliche Anreize den Trend von vermeintlich pflegeleichten Stein-Gärten hin zu mehr Grün und blühender Vielfalt in den Vorgärten lenken. Wir setzen hier bewusst darauf Anreize zu schaffen, statt mit Verboten zu arbeiten.

Der Grünzug entlang des Broichbachs quer durch das Stadtgebiet, die bewaldeten Bergehalden, kleine undgrößere Parkanlagen versorgen uns mit sauberer Luft. Diese grünen Lungen in unserer Stadt müssen geschützt und, wo möglich, ausgebaut werden. Das gilt auch für Streuobst- oder Bürgerwiesen. Die SPD Alsdorf will, dass in den nächsten fünf Jahren fünfhundert neue Bäume im ganzen Stadtgebiet gepflanzt werden.

Täglich verlassen rund 16.500 Berufspendler Alsdorf, fast 8.700 pendeln nach Alsdorf ein. Tag für Tag pendeln 6.300 Erwerbstätige innerhalb unserer Stadt (Quelle: Statistik – IT NRW). Die Zahlen zeigen, welche Bedeutung der Ausbau des Öffentlichen Personen-Nah-Verkehrs (ÖPNV) für den Klimaschutz und gegen den Verkehrsinfarkt hat. Der ÖPNV in der gesamten Städteregion muss attraktiver werden, als er bisher ist. Dazu gehört, neben dem weiteren Ausbau der Euregiobahn, die Verwirklichung der für 2025 geplanten Regiotram u.a. auf der Achse Aachen, Würselen, Alsdorf, Baesweiler. Die SPD Alsdorf fordertein städteregional abgestimmtes Verkehrskonzept und den engen Schulterschluss der Städte für die Verwirklichung der Regiotram.

Nach Energieerzeugung und Industrie ist der Verkehr laut statistischem Landesamt NRW der drittgrößte CO2 – Verursacher. Eine Stärkung des ÖPNV und eine Takt-Verdichtung sind neben der E-Mobilität die Voraussetzung für bessere Luft, für weniger Lärm, für weniger Staus, für mehr Aufenthaltsqualität. Bürgermeister Alfred Sonders hat in seinen Stadtteilgesprächen 2019 mit vielen Bürgerinnen und Bürgerndiskutiert, wie die Mobilität in unserer Stadt sichergestellt und gleichzeitig die Umweltbelastung durch den Verkehr deutlich verringert werden kann. Die SPD Alsdorf will, dass ein Mobilitätskonzept für die gesamte Stadt entwickelt wird, das die Ideen und Wünsche der Alsdorferinnen und Alsdorfer berücksichtigt und den ÖPNV stärkt.

Das Mobilitätskonzept soll dazu führen, dass die Menschen zwischen den Stadtteilen und der Stadtmitte sowie den Nahversorgungszentren gut ohne eigenes Auto pendeln können. Die SPD Alsdorf will, das Anreize geschaffen werden für den Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn und Fahrrad. Dazu gehören Park & Ride-Plätze sowie Fahrradboxen an Bus- und Bahnknotenpunkten. Dazu gehören deutlich mehr Ladestationen für E-Fahrzeuge. Wir brauchen Leihstationen für Fahrräder, Elektroroller und Autos in allen Stadtteilen. Wir brauchen ein gutes und sicheres Radwegenetz, damit die Menschen schnell und sicher zum nächsten ÖPNV-Punkt und von Ort zu Ort kommen können. Dieses weit verzweigte Netz bedarf intensiver Anschubfinanzierung, die von Bund und Land weitergefördert werden muss.

Alsdorf ist eine wirtschaftlich und an Bevölkerung wachsende Stadt. Das erfordert auch Wachstum auf dem Wohnungsmarkt. Bautätigkeit versiegelt Flächen, was wiederum mit Blick auf den Klima- und Umweltschutz problematisch ist. Die SPD Alsdorf will, dass neues Wohnen vorrangig auf Flächen entsteht, die schon zuvor bebaut waren und dass diese Flächen optimal genutzt werden. Ein Beispiel dafür kann die Aufwertung der neuen Mitte unserer Stadt sein, indem die zur Bebauung vorgesehenen Flächen multifunktional genutzt werden; unten Gewerbe, Gastronomie und Handel, in den oberen Stockwerken Büros und Wohnen.

 

Keine alten Rezepte für Alsdorfs neue City. Wir wollen ein Zentrum mit Pfiff und Aufenthaltsqualität!

Mit der Gestaltung von Annapark und Anna-Park-Center an der Bahnhofstraße hat nach der Sanierung der Anna-Zechenbrache die Neugestaltung der Alsdorfer Stadtmitte begonnen. Mithilfe der städtischen Gesellschaften wurde kurze Zeit später mit dem Stadttorhaus am Bahnhofplatz (Diabetes-Zentrum) aus einer hässlichen Ecke ein Musterbeispiel für ansprechenden Städtebau.

Nach jahrelangen Verhandlungen konnte endlich die hässliche Brachfläche an der Hubertusstraße, Ecke Rathausstraße erworben werden. Die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH wird dort ein modernes Bürogebäude für das Jobcenter bauen. Zusammen mit den revitalisierten ehemals großflächigen Leerständen Rathauscenter, Luisenpassage sowie dem ehemaligen Globuscenter wird der repräsentative Neubau den nördlichen Teil des Zentrums städtebaulich deutlich aufwerten. Die SPD will, dass solche Chancen zur Aufwertung des Stadtzentrums weiterhin konsequent genutzt werden. Dafür soll die Wohnungsbaugesellschaft Alsdorf mbH auch in den nächsten Jahren Gebäudealtbestand aufkaufen und erneuern.

Wenn Alsdorfs neues Hallenbad fertig ist, kann der Standort des alten Bades für einen weiteren Impuls zur Aufwertung der Stadtmitte genutzt werden. Die SPD Alsdorf will, dass die freiwerdende Fläche zumindest teilweise für Wohnen im Zentrum genutzt wird und zu einer lebendigen Innenstadt beiträgt. Auch hier sehen wir ein Betätigungsfeld für die städtischen Gesellschaften.

Die SPD Alsdorf will jetzt gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders einen weiteren entscheidenden Schritt für die umfassende Erneuerung und Aufwertung des Stadtzentrums tun. Dem vorausgegangen sind intensive Gespräche mit Experten und mit möglichen Investoren. Die städtischen Gesellschaften sind so zugeschnitten worden, dass sie eine zentrale Rolle bei der Aufwertung des Stadtzentrums übernehmen können. Alsdorf hat jetzt die Chance, seine gesamte Innenstadt rund zu erneuern, noch vorhandene bauliche Schwächen zu beheben, mit neuen Angeboten gewachsene Strukturen, auch im Einzelhandel, zu stärken und neue Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Wenn die neue Mitte gut werden soll, dann brauchen wir, wie schon so oft nach dem Ende des Bergbaus, die Bereitschaft zu neuem Denken. Das gilt zum Beispiel für die Lenkung der Verkehrsströme. Das gilt auch für die Kombination von Wohnen, Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Aufenthaltszonen. In einem Bürger-Workshop sind Ideen für die Planung der neuen Mitte erarbeitet worden. Diese Ideen sind in den studentischen Ideenwettbewerb eingeflossen. Die SPD Alsdorf will, dass die guten Anregungen aus diesem Prozess jetzt bei den konkreten Planungen berücksichtigt werden.

Hundert Jahre lang hat der Bergbau die Strukturen von Alsdorf-Mitte bestimmt. Heute ist die dringend notwendige Modernisierung des Stadtzentrums eine der größten städtebaulichen Herausforderungen. Deshalb geht Sorgfalt vor Schnelligkeit. Die SPD Alsdorf will nicht die erstbeste Lösung. Wir wollen die beste Lösung für Alsdorf. Die Neugestaltung des Zentralparkplatzes kann viele innerstädtische Herausforderungen lösen, vom Verkehr über Sicherheitsaspekte bis hin zur Stärkung von Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomieangeboten. Die Gestaltung der neuen Mitte ist allerdings mehr als nur die Bebauung des Zentralparkplatzes unter Einbeziehung von Bahnhofstraße und Denkmalplatz. Die SPD Alsdorf will, dass von diesem zentralen Punkt aus das Stadtzentrum sternförmig in alle Richtungen weiterentwickelt wird. Uns ist bewusst, dass die Verwirklichung der neuen Mitte eine Aufgabe ist, die mindestens eine Dekade in Anspruch nehmen wird.

Die SPD Alsdorf will, dass die Verkehrsflüsse im gesamten Stadtzentrum neu bewertet werden. Wir wollen mehr Aufenthaltsqualität auf der Bahnhofstraße. Sie muss deutlich vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Die Bebauung des Zentralparkplatzes zwischen Kaufland und Denkmalplatz sollte weitgehend frei von Kraftverkehr sein. Gefragt sind Bereiche, in denen Fußgänger und Radfahrer Vorranghaben. Es soll eine entspannte Atmosphäre entstehen, mit attraktiven Aufenthaltsflächen und mit Außengastronomie, die zum Verweilen einlädt.

Die SPD Alsdorf will, das die mit dem Zentralparkplatz gegebenen kostenfreien Parkmöglichkeiten erhalten bleiben. Der gesamte Parkplatzbedarf, auch für die neu anzusiedelnden Nutzer, kann zu großen Teilen durch Tiefgaragen unter den neuen Gebäuden realisiert werden.

Für die Verwirklichung dieses Großprojektes braucht Alsdorf starke Partner. Etliche Investoren haben in den vergangenen Monaten ihre Bereitschaft signalisiert, den Zentralparkplatz zu kaufen und sich für die Verwirklichung des neuen Alsdorfer Stadtzentrums zu engagieren. Wir brauchen dieses Engagement, das wir sehr begrüßen, fordern aber auch, dass die Stadt selbst die Rahmenbedingungen vorschreibt. Deshalbmuss einem öffentlich-rechtlichen Erschließungsvertrag ein Investorenwettbewerb vorausgehen. Die SPD Alsdorf will, dass dieser Investorenwettbewerb so schnell wie möglich durchgeführt wird.

 

Alsdorf kann nur so stark sein wie seine Stadtteile. Wir bauen auf soziale Stabilität und auf Zusammenhalt!

Alsdorf hat 17 Stadtteile, und alle haben ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter. Das macht den besonderen Reiz unserer Stadt aus. Die in einigen Stadtteilen noch erkennbare dörfliche Struktur erinnert an die ursprünglich ländliche Region, in der Landwirtschaft und die dazu gehörenden Höfe das Bild für lange Zeit geprägt haben. Mit der Industrialisierung sind die Bergarbeitersiedlungen gewachsen, in der Nähe der Grube „Maria“ und rund um die Grube „Anna“. In der jüngeren Zeit haben Neubaugebiete die alten, gewachsenen Strukturen ergänzt.

Alsdorf wird weiterwachsen, denn Wohnen in Alsdorf ist attraktiv geworden. Der größte Teil der Menschen, die im Neubaugebiet am Annapark wohnen, sind Neu-Alsdorfer, die aus dem Umland zu uns gezogen sind. Unsere Stadt braucht dieses Bevölkerungswachstum, weil es einher geht mit mehr Kaufkraft, mit mehr Steuereinnahmen, mit mehr Leben und mit einer guten sozialen Mischung der Bevölkerungsstruktur. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass bewährte Strukturen erhalten bleiben. Die SPD will die Balance wahren zwischen städtebaulichen Impulsen durch neue Wohnquartiere und dem Erhalt des unverwechselbaren Charakters unserer Siedlungen.

Die sozialen Strukturen unserer Stadtteile werden zu einem sehr großen Teil gesichert durch das dort sehr lebendige und vielfältige Angebot unserer Vereine. Wir sind dankbar für dieses große Engagement und auch dafür, dass Stadtrat und Verwaltung alles in ihrer Kraft Stehende tun, um unseren Vereinen den Rücken zu stärken. Die SPD Alsdorf will sich auch in Zukunft vehement dafür einsetzen, dass unsere Vereine ihren starken Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten können. Vereinsarbeit für Kinder, für Senioren, für sportliche Betätigung oder für Brauchtumspflege hält unsere Gesellschaft zusammen. Eine intakte Gesellschaft sowie gefestigte soziale Strukturen sind der beste Schutz gegen Intoleranz und Egoismus.

Alsdorf hat seinen Sportstättenentwicklungsplan Schritt für Schritt abgearbeitet. Nicht mehr benötigteAnlagen wurden geschlossen, die anderen sind in einen Top-Zustand versetzt worden. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Gymnasium und Realschule ist eine moderne Großsportanlage entstanden, die dem Schulsport zugutekommt sowie dem SC Kellersberg und dem 1. JFC Alsdorf mit zwei Vereinsheimen eine neue Heimat gegeben hat. Die SPD Alsdorf will, dass neben dem Kunstrasenplatz für Alemannia Mariadorf auch der VfB Alsdorf eine neue Rasensportanlage erhält, damit für Zopp die soziale Mitte am Sportheim aufrecht erhalten bleibt. Danach steht die Sportanlage von Grün-Weiß in der Broicher Siedlung auf der Agenda.

Die ehemaligen Sportplätze Rot-Weiß Alsdorf, Hertha Mariadorf, JSV Alsdorf und SC Kellersberg werden für neue attraktive Wohnangebote oder, wie bei Rot-Weiß, für neue Kindertagesstätten genutzt. Somit tragen diese Standorte wiederum zur Entwicklung und Stabilisierung der Stadtteile bei. Auf dem ehemaligen Sportplatz an der Husemannstraße entsteht ein Quartier mit Pflegeeinrichtungen und altersgerechtem Wohnraum. Hinzu kommt dort eine Gastronomie, die auch von den Kellersberger Vereinen genutzt werden kann. Die SPD Alsdorf will, dass brachliegende, ehemals bebaute Flächen in allen Stadtteilen zügig für neues Wohnen genutzt werden. In Kellersberg ist das zum Beispiel auch die Brachfläche an der Ecke Broicher Straße, Kurt-Koblitz-Ring.

In der Nähe des Euregiobahn-Haltepunktes Busch stärken 56 neue Reihenhäuser für junge Familien den Stadtteil. An der dortigen Eisenbahnstraße soll ein weiteres Wohngebiet für Senioren und für junge Familien entstehen. Die SPD Alsdorf will, dass dort auch ein neues Nahversorgungsangebot entsteht, das die Buscher in fußläufiger Entfernung mit dem Nötigsten zum Leben versorgt.

Zu gutem Wohnen und lebenswerten Stadtteilen gehört ein attraktives Umfeld. Zu einem attraktiven Umfeld gehört es, grüne Natur in unmittelbarer Nähe genießen zu können. Die SPD Alsdorf will, das Möglichkeiten für grüne Oasen und Ruhezonen in den Stadtteilen oder an deren Rändern genutzt werden. In Parks oder dort, wo am Stadtteilrand Wege entlang von Bürgerwiesen oder Streuobstwiesen führen, sollen mehr Bänke zum Verweilen einladen.

Als mit dem Ende des Bergbaus die Sorge um neue Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie die Sicherung vonEinzelhandel und städtischen Strukturen die Kommunalpolitik beherrschte, rückten andere Themen in den Hintergrund. Dazu gehörte die Sanierung von Straßen im gesamten Stadtgebiet. Diese Versäumnisse können nicht von heute auf morgen aufgehoben werden. Aber sie werden aufgehoben. In der Ende 2009 begonnenen Amtszeit von Bürgermeister Alfred Sonders sind bereits über 100 Straßen im Stadtgebiet saniert worden.

Mit dem jetzt vorliegenden Straßensanierungsprogramm, das den Zeitraum bis 2028 abdeckt, ist Struktur und vor allem Transparenz geschaffen worden. Die SPD Alsdorf will, dass dieser Plan Schritt für Schritt abgearbeitet wird. Die Bürgerinnen und Bürger können anhand des Straßensanierungsplans feststellen, wann welche Straße saniert werden soll. Und sie können überprüfen, ob der Plan auch tatsächlich eingehalten wird. In den vielen Stadtteilgesprächen mit Bürgermeister Alfred Sonders ist immer wieder über Raserei geklagt worden. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass gegen dieses rücksichtslose Verhalten etwas unternommen wird. Zugleich spricht sich eine Mehrheit gegen Bodenschweller aus. Andernorts sind gute Erfahrungen gemacht worden mit Geschwindigkeitsanzeigetafeln. Die SPD Alsdorf will, dass 100 dieser Anzeigetafeln angeschafft werden. Sie sollen an den Ortseingängen der Stadteile, an KiTas, Schulen und Seniorenheimen installiert werden.

 

Unterm Dach sind die Ansprüche verschieden. Wir fördern gutes Wohnen in seiner ganzen Vielfalt!

Heutzutage hat sich nicht nur die Arbeitswelt in Alsdorf tiefgreifend verändert, sondern auch die Ansprüche an das Wohnen und den Wohnungsmarkt. Kommunale Wohnungsbaupolitik muss unterschiedlichen Lebensformen, neuen Ansprüchen und dem Wunsch nach einem attraktiven Wohnumfeld gerecht werden, im Eigentums- und im Mietbereich. Die SPD Alsdorf will, dass privater und öffentlich geförderter Wohnungsbau sich in diesem breiten Spektrum ergänzen.

Gutes Wohnen ist heute verknüpft mit der Forderung nach einer guten Erreichbarkeit von Bus und Bahn. Deshalb werden in Alsdorf entlang der Euregiobahn-Trasse die Voraussetzungen für attraktives Wohnen geschaffen. Im Stadtteil Blumenrath ist innerhalb von zwei Jahren an der Euregiobahn ein komplett neues Wohngebiet mit über 200 Wohneinheiten entstanden. Die SPD Alsdorf will, dass auch der nicht weit vom Gleis entfernt liegende ehemalige Hertha-Sportplatz für gutes Wohnen genutzt wird und zur Stabilisierung des Stadtteils Mariadorf beiträgt.

Von der Nähe zum fußläufig erreichbaren Euregiobahn-Haltepunkt Kellersberg werden die geplanten neuen Wohnangebote für Senioren und Familien profitieren, die auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes an der Husemannstraße entstehen sollen. An der Feldstraße in Hoengen ist in Ortsrandlage ein komplett neues Wohngebiet mit freistehenden Wohnhäusern und betreutem Wohnen in mehreren Mehrfamilienhäusern entstanden. Die SPD Alsdorf will, dass mit dem weiteren Ausbau der Euregiobahn auch dieses Wohngebiet einen Bahnhaltepunkt erhält.

Die SPD Alsdorf will sicherstellen, dass auch in Zukunft die ganze Bandbreite des Wohnens in unserer Stadt angeboten wird. Das beginnt mit dem sozialen Wohnungsbau. Hier hat Alsdorf seine Hausaufgaben gemacht. In jüngster Zeit sind mit größeren barrierefreien Mehrfamilienhausprojekten in der ganzen Stadt nochmals allein 70 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau entstanden. Für preiswertes Wohnen gibt es in Alsdorf mehr Angebote als in unseren Nachbarstädten.

Wir wollen den Blick verstärkt auf Menschen lenken, die in einem Dilemma stecken. Für viele bedeuten Mieterhöhungen und steigende Nebenkostenabrechnungen eine schmerzhafte Einschränkung ihres finanziellen Bewegungsspielraums. Das betrifft den Facharbeiter, die Krankenschwester oder auch Alleinerziehende. Die SPD will, dass diese Menschen, die in Sonntagsreden gerne als die Leistungsträger unserer Gesellschaft bezeichnet werden, einen guten Lebensstandard behalten. Der Markt reagiert knallhart: Geringes Angebot verteuert die Preise. Dem wollen wir entgegensteuern. Genau deshalb sind wir bei uns in Alsdorf mit dem Ausbau des Wohnangebotes noch nicht am Ende. Wir brauchen mehr öffentlich geförderten und privaten Wohnungsbau für mittlere Einkommensschichten. Mit dem Masterplan Generationenwohnen sind in den vergangenen Jahren über 800 barrierefreie Wohneinheiten in der ganzen Stadt entstanden. Die SPD Alsdorf will in allen Stadtteilen Angebote für altengerechtes Wohnen. Ältere Menschen sollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

Familien mit zwei Kindern haben es oft schwer, eine ihrem Bedarf angemessene Mietwohnung zu finden. Die SPD Alsdorf will, dass mehr Wohnraum für Familien mit mehreren Kindern geschaffen wird. Sowohl im Mietbereich, wo wir auch unsere Wohnungsbaugesellschaft Alsdorf mbH in der Pflicht sehen, als auch für die Schaffung von Wohneigentum.

Dass in unserer Stadt die Nachfrage nach Wohnraum, auch nach Wohneigentum in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist, hängt damit zusammen, dass unsere Stadt attraktiv geworden ist und der Name Alsdorf wieder einen guten Klang hat. Die SPD Alsdorf will, dass in unserer Stadt das gesamte Spektrum von gutem Wohnen abgedeckt wird, vom sozialen Wohnungsbau bis hin zu gehobenen Ansprüchen. Deshalb entsteht im Stadtteil Ofden an der früheren Realschule ein barrierefreies Wohnprojekt für exklusives Wohnen in 150 Apartments. Am alten Standort des Gymnasiums entstehen 60 neue schmucke Häuser auf teils großen Grundstücken.

 

Von A wie Astronaut bis Z wie Zukunftstechnologie. Wir ergreifen Chancen für Aufschwung und neue Arbeitsplätze!

Im ersten Vierteljahrhundert nach dem Ende des Bergbaus im Jahr 1992 ist in Alsdorf ein beispielhafterwirtschaftlicher Strukturwandel gelungen. Von Ende 1992 bis Ende 2017 sind in unserer ehemaligen Bergbaustadt rund 5.600 neue Arbeitsplätze entstanden. Das sind rund 1.400 mehr Arbeitsplätze, als derBergbau hier zuletzt angeboten hat. Der Strukturwandel konnte auf Fahrt gehalten werden. Neue Unternehmen haben sich angesiedelt und weitere Arbeitsplätze in Alsdorf geschaffen.

Die Gefahr, die mit der Abhängigkeit von nur einem oder wenigen großen Industrieunternehmen verbunden ist, wurde mit dem Verlust tausender Arbeitsplätze durch das Bergbauende deutlich. Deshalb ist in Alsdorf darauf geachtet worden, dass mit der Ansiedlung neuer Unternehmen eine möglichst breiteStreuung von Produktions- und Dienstleistungen verbunden war. So ist in den Businessparks Hoengen und Schaufenberg ein vergleichsweise krisenfester Branchenmix entstanden. Die SPD Alsdorf will, dass diese Branchen-Vielfalt ein Grundsatz unserer Wirtschaftsförderung und -ansiedlung bleibt.

Besondere Bedeutung gewonnen hat der Businesspark Alsdorf durch kleine und mittelständische Unternehmen, die es geschafft haben, mit einem Produkt oder einer Dienstleistung Marktführer zu werden. Oder mit der Fähigkeit Produkte herzustellen, die höchste Präzision und Funktionsfähigkeit unter extremen Bedingungen gewährleisten müssen. Wie zum Beispiel Werkzeuge, mit denen Astronauten an der Internationalen Raumstation ISS einen Detektor reparieren, der dunkle Materie aus dem Weltall nachweisen kann.

Mittlerweile hat der Industrie- und Gewerbepark Hoengen nicht mehr genügend Platz, um die ungebrochene Nachfrage von ansiedlungswilligen Unternehmen und Erweiterungswünsche bestehender Unternehmen erfüllen zu können. Die Business Park Alsdorf GmbH hat ihre Anstrengungen zur Erschließungweiterer Gewerbegebiete verstärkt. Die SPD Alsdorf will, dass so schnell wie möglich der Business-Park Hoengen im östlichen Bereich um fünf Hektar erweitert wird. Dieser zusätzliche Raum kann hauptsächlich für die Expansion bereits in Alsdorf angesiedelter Unternehmen genutzt werden.

Die SPD Alsdorf will, dass darüber hinaus alle Chancen der Kooperation mit den Nachbarkommunen Aldenhoven, Baesweiler und Linnich genutzt werden. Wenn geeignete Flächen für neues Gewerbe überall immer mehr zu Mangelware werden, ist enge Zusammenarbeit die beste Strategie. Wir begrüßen ausdrücklich die ersten Vereinbarungen mit Aldenhoven. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit Aldenhoven den Businesspark Hoengen interkommunal auszubauen.

Alsdorf ist ein bedeutender Standort für Unternehmen geworden, die sich im Automotive-Bereich spezialisiert haben und weltweit aktiv sind. Diese Unternehmen bieten in unserer Stadt insgesamt mehr als 1.500 neue Arbeitsplätze an. FEV, ein international anerkanntes Dienstleistungsunternehmen in der Konstruktion und Entwicklung konventioneller und alternativer Antriebe, ist mit rund 900 Arbeitsplätzen mittlerweile der größte Arbeitgeber in unserer Stadt. Die SPD Alsdorf will, dass wir unsere Region zu einer interkommunalen Top-Adresse für die Mobilitäts-Industrie machen. Das kann gelingen, wenn Alsdorf, Aldenhoven, Baesweiler und Linnich ein Gesamtkonzept mit dem Future Mobility Park auf dem Aldenhoven Testing Center am ehemaligen Kraftwerk Siersdorf bieten. Daran beteiligt sind die RWTH Aachen University und der Kreis Düren. Die Erweiterung des Businessparks Alsdorf-Hoengen ist Teil dieses Konzeptes.

Digitalisierung ist das Schlagwort der vierten industriellen Revolution, auch Industrie 4.0 genannt. Die digitale Revolution hat nicht nur eine wirtschaftliche Dimension, sondern auch eine soziale und bildungspolitische Bedeutung. Es entstehen neue Kommunikationsformen, mit denen auch unsere Schulen Schritt halten müssen. Das gilt genauso für die privaten Haushalte, auch vor dem Hintergrund, dass immer mehr Arbeit im Homeoffice geleistet wird. Für kreative Selbstständige und im internationalen Wettbewerb stehende Unternehmen sind schnelle Datenautobahnen unverzichtbar. Die SPD Alsdorf fordert den zügigen und konsequenten Ausbau des Breitbandnetzes und der Glasfasertechnik. Der Wandel vom Bergbau zu neuen Wirtschaftsstrukturen ist in Alsdorf gut gelungen. Jetzt geht es darum, den Aufschwung zu sichern. Wir wollen, dass Alsdorf auch die Chancen der vierten industriellen Revolution nutzen kann und wirtschaftlich stark bleibt.

 

Aufschwung braucht stabile politische Verhältnisse. Die SPD Alsdorf steht geschlossen hinter Bürgermeister Alfred Sonders!

Alsdorfs Entwicklung ist gut vorangekommen. Jetzt geht es darum, den positiven Trend zu stabilisieren. Der Strukturwandel ist noch nicht zu Ende. Das größte städtebauliche Projekt „Neue Stadtmitte“ kommt nun in die entscheidende Phase. Die wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Auswirkungen der Corona-Krisestellen uns vor zusätzliche Herausforderungen. Umso wichtiger sind Kontinuität, Zuverlässigkeit und ein klarer, berechenbarer Kurs im kommunalpolitischen Handeln. Das erwarten auch potenzielle Investoren, die sich in Alsdorf engagieren wollen. Alsdorf braucht gerade jetzt keine politischen Experimente. Politik für Alsdorf braucht Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und klare Konzepte.

Wenn Bürgermeister Alfred Sonders seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen soll, dann braucht er dafür stabile politische Verhältnisse im Stadtrat. Mit den besten Ideen, mit noch so großem Fleiß kann nur dann etwas Gutes entstehen, wenn der Bürgermeister sich auf eine starke Mehrheit im Stadtrat verlassen kann. Aufschwung in unserer Stadt entsteht, wenn Kommunalpolitik sich nicht von Tageslaunen oder persönlichen Befindlichkeiten und schon gar nicht von dumpfen Parolen leiten lässt. Die SPD Alsdorf steht für Verlässlichkeit, für Kontinuität und klare Kante. Zwischen SPD Alsdorf und Alfred Sonders passt kein Blatt Papier. Gemeinsam mit Alfred Sonders steht die SPD Alsdorf für eine Politik des Dialogs und des gerechten Ausgleichs von Interessen. Gemeinsam mit Alfred Sonders haben wir einen nachvollziehbaren und nachprüfbaren Plan für die soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung unserer Heimatstadt Alsdorf entwickelt. Diesen Plan wollen wir für die nächsten fünf Jahre mit dem Wahlprogramm 2020 – 2025 fortschreiben und weiterentwickeln.

Wir kämpfen für die Wiederwahl von Alfred Sonders.
Wir kämpfen für eine stabile Mehrheit im Stadtrat.
Wir kämpfen für eine weitere gute Entwicklung unserer Stadt.

Weil Alsdorf uns am Herzen liegt.